Krippen- und Adventskalenderausstellung

Bereits zum 10. Mal wird im Museum von St. Nikolai eine Ausstellung mit Krippen aus der Sammlung von Marlies Kluge-Cwojdzinski und Jörg Kluge gezeigt. Diesjährige Überschrift: Krippenkunst aus Keramik.

Neben den Krippen pr√§sentiert das Museum √ľber 50 Adventskalender aus der Sammlung von Ingrid Andriessen-Beck. Nach den Schwerpunkten ‚ÄěSt√§dtemotive‚Äú, ‚ÄěKrippen‚Äú und ‚ÄěWeihnachtsm√§nner‚Äú wurden in diesem Jahr ausschlie√ülich Kalender, die der Werbung dienen, ausgew√§hlt. Die als Werbetr√§ger genutzten Adventskalender gibt es schon sehr lange, etwa ab 1905. Zun√§chst waren sie Zeitungsbeilagen, was auch heute noch manchmal der Fall ist. Bei Abrei√ükalendern wurde die R√ľckseite der Bl√§tter f√ľr Werbung benutzt. N√ľrnberger Lebkuchen waren die ersten Artikel, die direkt in Adventskalender gepackt wurden, n√§mlich in Adventskalenderh√§uschen. Heute gibt es so ziemlich alles, was nicht zu gro√ü ist, in Adventskalendern, von Bierdosen bis Brillantschmuck. Ob sich allerdings der Schenker oder der Besitzer eines solchen Adventskalenders Gedanken √ľber den Sinn der Adventszeit machen, m√∂chte man bezweifeln. Anders ist es mit Werbekalendern, die an das weihnachtlich gestimmte Herz appellieren und um Spenden f√ľr einen guten Zweck werben. Aber auch da wirkt vieles zu kommerziell.

Spandovia Sacra – Museum von St. Nikolai. Reformationsplatz 12, 13597 Berlin

Die Ausstellung wird vom 30. November 2019 bis zum 2. Februar 2020 gezeigt. Eintritt frei. Das Museum ist täglich geöffnet (außer Mo und Di) von 15 bis 18 Uhr, allerdings geschlossen vom 23. Dezember 2019 bis zum 7. Januar 2020.