Bericht: Stadtteilkonferenz Siemensstadt vom 17.06.2019

 

Gemeindesaal der evangelischen Kirche Siemensstadt

 

Ich glaube, das war einer der  lebendigsten und emotionalsten Sitzung, die ich erlebt habe, seit dem ich an der Stadtteilkonferenz teilnehme. Sehr schön!

Frau Pohl, Pfarrerin der evangelischen Kirche berichtete als Gastgeberin über aktuelles aus dem Kiez.

Es gibt eine rege und gute Zusammenarbeit mit den Tempohomes. Es finden Treffen und Feste satt.

Ganz besonders wurde die Stolpersteinverlegung erwähnt. Gewürdigt wurden die Schüler, die mit viel Herzblut an der Stolpersteinverlegung für die Familie Stein, mitgewirkt hatten.

Es ist immer noch die Ausstellung zu der Familie Stein in der ev. Kirche, am Schuckerdamm 338, 13629 Berlin anzusehen ist. Zeiten dafür bitte,  auf der Webseite zu entnehmen. https://www.ev-gemeinde-siemensstadt.de/start.html

Frau Pohl wird in ca. 1 ½ Jahren in Pension gehen und wird einen guten Übergang vorbereiten.

Die Gemeinde Haselhorst und Die Gemeinde Siemensstadt beschäftigen sich gemeindeübergreifend zu den Thema: Arbeit. Erfahrungen im Arbeitsleben.

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Bericht von der Ehrenamtbeauftragen der Malteser Gemeinschaftsunterkunft Rohrdamm.

Derzeit sind die Plätze zu 96% belegt. Es ist eine Zusammensetzung von vielen Familien und alleinstehenden Personen.

Nach einer Koordinationszeit, läuft die GU gut an. Es gibt viel Aktionen und mit Kiezaktiven Bürgern und Trägern statt.

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Initiative Kiez Siemensstadt berichtete über die überaus erfolgreiche Pflanzaktion, mit den Anwohnern der Tempohomes. Es wurde sehr gut angenommen und wir hatten alle unseren Spaß.

Es wird noch einmal überprüft, ob die Toilettengebühr im Einkaufzentrum rechtmäßig angelegt ist. Es wird dazu eine Anfrage in der BVV vorgelegt.

Ich stellte dann die Planwerkstatt Siemensstadt 2.0 vor. Eine Form, wo sich aktive Bürger, die sich mit dem Thema: Neu Entwicklung Siemensstadt, beschäftigen werden. Es fanden dazu, schon drei Treffen dazu statt und es gibt schon einige Interessante Fortschritte. Z.B. Kartenauswertungen von unserem Stadtteil. Ich freue mich, dass wir eine Planwerkstatt aktivieren und aufbauen können. Mehr dazu auf meiner Kiezseite. Artikel erscheinen dazu in Abständen.

Nächstes Treffen: 09.07.2019 , Reisstraße 21, Büro, Die Linke 18:30.

Verteilung der Karten: Inklusive Spiel- und Bewegungsangebote im Bezirk Spandau.

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Unerwartet kam Frau Rigby (Siemens AG, Dr. Karina Rigby Projektleiterin Siemensstadt 2.0), zu uns in die Konferenz.

Nach einer Vorstellung ihrer Person und Arbeit, wurde eine Fragerunde eröffnet.

Nach meinen Fragen zur Bürgerbeteilung, entstand eine heftige und lebendige Diskussion.

Fazit zu meinen Fragen, ist eigentlich nicht sehr erfreulich. Die Siemens AG und das Land Berlin sind vollends zufrieden mit ihren derzeitigen partizipativen Angeboten.

Die Angebote stellen sich so dar: Es  sind die Info-Veranstaltungen zu Siemens 2.0, wo am Ende der Bürger mitdiskutieren kann, Fragen stellen darf und dazu auch Klebepunkte auf Schautafeln platzieren verteilen kann. Die dann von einem externen Agentur ausgewertet werden und die Ergebnisse der Siemens AG /Land Berlin vorgestellt werden. Daraus, werden dann die Dinge extrahiert die für die Planer genehm sind, ohne den Bürger noch einmal mit einzubeziehen.

 

So funktioniert aktive und eine gesunde Beteiligung jedoch nicht. Transparenz und eine rege Mitentscheidung findet nicht wirklich statt. Kein Vertreter der Bürger sitzt mit im Planungsumfeld im Bereich *Kiezplanung*. Das machten wir Frau Rigby, deutlich. Wir sprechen momentan in Sachen Bürgerbeteiligung eindeutig an uns vorbei. So bringen wir alt und neu, nur sehr distanziert zueinander. Dann wäre das Ziel, heute schon zu Beginn *Neue Siemensstadt* verfehlt.

Frau Rigby, ist unser Verständnis zur Bürgerbeteiligung sehr deutlich von uns mitgegeben worden. Sie hat den Frust, von alten Erfahrungen in Sachen Bürgerbeteilung, leider  direkt von uns abbekommen. Aber es steckt auch eine Chance in der Auseinandersetzung, das gleich am Anfang neu zu bedenken. Die Bürger möchten nicht, was den Bereich Siemens AG betrifft mit planen, aber was Anwohner betrifft eng mit einbezogen werden.

Vorschläge zu einer Infobox wurden vorgetragen. Wo sich jeder Informieren kann.

Vielleicht auch eine Idee gemeinsam Bürger +Siemens+ Land Berlin eine Box zu gestalten.

Aber sie hat sich tapfer und souverän gehalten und ging mit sehr viel Input, vielleicht nicht ganz so Happy, aus der Konferenz wie sich es erhofft hatte.

Als Info: Am 08.Januar2020: Bekanntgabe der Ergebnisse von der Jury, des städtebaulichen Wettbewerbes.

28.Januar 2020, Beginn der 1. Studie zur den Finanzierungsvereinbahrungen, zwischen der Deutschen Bahn und Land Berlin.

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Schnell wurden noch Ideen, für die nächsten Sitzungen angefragt.

Initiative Kiez Siemensstadt, schlug vor: Die Senioren mehr ins Auge zu fassen und Themen abzufragen: Mobilität, Begegnungszonen usw. und dazu Herrn Lang (BA Abt. Senioren/Menschen mit Einschränkungen) zu diesem Thema einzuladen.

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Leider konnte der anwesende Polizist, diesmal aus Zeitgründen nicht zur aktuellen Situation abgefragt werden.

Es befindet sich am Siemensdamm eine neue Sitzbank, die von Schülern der „Schule an der Jungfernheide“, gestaltet wurde.

Text: Rebekka Initiative Kiez Siemensstadt

 

Sitzungsende ca. 16:15

 

 

 

 

 

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