Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee


Gleich zwei wichtige ökumenische Ereignisse finden am 23.Februar undSonnabend, 25. Februar, statt:
Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin und der Konvent der Ökumenebeauftragten (EKBO, Sprengel Berlin) laden ein zumTreffen der Ökumenebeauftragten und ökumenisch Interessierten10-16 UhrGedenkkirchen Maria Regina Martyrum und Plötzensee (Heckerdamm 230/227, 13627 Berlin)Einladung und Ablauf finden Sie ebenfalls im Anhang. (Bitte anmelden, s. Einladung)
23.02. 2019 in der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 232, undim Evangelischen Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin
Zum späten Nachmittag laden wir – ebenfalls am 25.2. – nach Rixdorf ein:Ausstellungseröffnung „Zeugen für Menschlichkeit“17 UhrEvangelische Brüdergemeine (Herrnhuter) (Berlin-Neukölln, Kirchgasse 14)Die Ausstellung „Zeugen für Menschlichkeit“ stellt die Schicksale von zehn Personen vor, die sich aus christlicher Überzeugunggegen den Nationalsozialismus in Böhmen und Mähren gestellt haben und dadurch Opfer dieses menschenverachtendenRegimes wurden. Es handelt sich um fünf Pfarrer, zwei Ordensfrauen und drei Laien, unter ihnen ist der 1943 in Plötzensee hingerichtete Josef Tippelt. Mit ihrem Lebenszeugnis, eingefangen in Texten und Bildern, stehen sie auf hölzernen und bedruckten Stelen den Besuchern der Ausstellungen als Beispiel und Vorbild gegenüber. Entstanden ist die Ausstellung in einem deutsch-tschechischen Gemeinschaftsprojekt.Es laden ein: Ackermann-Gemeinde, Evangelische Brüdergemeine Berlin, Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee und Tschechisches Zentrum Berlin.
Oek. Ged.-Z. <kontakt@gedenkzentrum.de> Anhänge22.01.2019, 18:54 anSehr geehrte Damen und Herren,liebe Freundinnen und Freunde,
noch einmal möchte ich hinweisen auf unsere Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Plötzenseer Tage:
Freitag, 25. Januar, 18 UhrGedenkkirche Plötzensee (Heckerdamm 226, 13627)
„Martin Luther King jr. – I have a dream“Eine Multi-Media-ShowDie Einladung mit genaueren Informationen finden Sie im Anhang.

Schon heute möchte ich hinweisen auf Veranstaltungen im Februar:

Sonnabend, 2. FebruarÖffentliche Führung auf dem „Pfad der Erinnerung“Treffpunkt: 10 Uhr, Sühne-Christi-Kirche (Toeplerstr. 1, 13627 Berlin)Der Weg führt von der Sühne-Christi-Kirche über die Gedenkkirchen Maria Regina Martyrum und Plötzensee bis zur Gedenkstätte Plötzensee. Alle Gedenkorte werden besichtigt; unterwegs gibt Pfr. Michael Maillard Erläuterungen zu den Namen der Straßen, die nach Menschen des Widerstandes benannt sind. (Dauer der Führung: 3-3,5 Stunden)Teinnahmebeitrag: 10 Euro; ermäßigt 5 Euro.Anmeldung erbeten: 030-381 34 78 oder maillard@charlottenburg-nord.de

Gleich zwei wichtige ökumenische Ereignisse finden amSonnabend, 25. Februar, statt:
Der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Berlin und der Konvent der Ökumenebeauftragten (EKBO, Sprengel Berlin) laden ein zumTreffen der Ökumenebeauftragten und ökumenisch Interessierten10-16 UhrGedenkkirchen Maria Regina Martyrum und Plötzensee (Heckerdamm 230/227, 13627 Berlin)Einladung und Ablauf finden Sie ebenfalls im Anhang. (Bitte anmelden, s. Einladung)

Zum späten Nachmittag laden wir – ebenfalls am 25.2. – nach Rixdorf ein:Ausstellungseröffnung „Zeugen für Menschlichkeit“17 UhrEvangelische Brüdergemeine (Herrnhuter) (Berlin-Neukölln, Kirchgasse 14)Die Ausstellung „Zeugen für Menschlichkeit“ stellt die Schicksale von zehn Personen vor, die sich aus christlicher Überzeugunggegen den Nationalsozialismus in Böhmen und Mähren gestellt haben und dadurch Opfer dieses menschenverachtendenRegimes wurden. Es handelt sich um fünf Pfarrer, zwei Ordensfrauen und drei Laien, unter ihnen ist der 1943 in Plötzensee hingerichtete Josef Tippelt. Mit ihrem Lebenszeugnis, eingefangen in Texten und Bildern, stehen sie auf hölzernen und bedruckten Stelen den Besuchern der Ausstellungen als Beispiel und Vorbild gegenüber. Entstanden ist die Ausstellung in einem deutsch-tschechischen Gemeinschaftsprojekt.Es laden ein: Ackermann-Gemeinde, Evangelische Brüdergemeine Berlin, Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee und Tschechisches Zentrum Berlin.(Auch hierzu finden Sie einen Flyer im Anhang.)

Donnertag, 28. Februar – „Plötzenseer Abend“18.30 Uhr Ökumenisches Friedensgebet (Maria Regina Martyrum)19.30 Uhr Vortrag von Michael Maillard: „Geheime ökumenische Zusammenkünfte in Charlottenburg während des NS-Zeit“ (Gedenkkirche Plötzensee)„Ich erinnere mich an die geheimen ökumenischen christlichen Treffen während des Krieges in Charlottenburg, in der Wohnung des alten Pastors Ungnad. Wir trafen uns dort wie christliche Brüder – Protestanten, Römisch-Katholische und Orthodoxe. Aus der Mitte dieses Kreises gab es Märtyrer für den Glauben, wie der hingerichtete Pater Metzger.“ – Dies schrieb der russisch-orthodoxe Priester Johannes Schachowskoj, der an der russischen Kirche in der Wilmersdorfer Nachodstraße tätig war. Mit dieser in der Forschung meines Wissens bislang wenig beachteten katholisch-orthodox-evangelischen Ökumene werde ich mich in meinem Vortrag beschäftigen und einige Beteiligte vorstellen, darunter besonders Johannes Schachowskoj und Joachim Ungnad. Schachowskoj hatte sich als orthodoxer Gemeindepriester für Juden und sowjetische Zwangsarbeiter eingesetzt. Nach dem 20. Juli 1944 hielt er in seiner Hauskapelle einen Gebetsgottesdienst für die schon hingerichteten und die gefährdeten Verschwörer. Nach Kriegsende ging er in die USA und war als Erzbischof von San Francisco u.a. Mitglied des Zentralkomittees des Ökumenischen Rates der Kirchen. Pfarrer Joachim Ungnad war durch Deutsche Christen aus dem Strausberger Superintendentenamt vertrieben und vom Konsistorium zwangspensioniert worden. Er war in der Ökumene und der christlichen Friedensarbeit engagiert, an interreligiösen Gesprächen interessiert und hatte sich deutlich gegen die Ausgrenzung der Juden ausgesprochen. Als Ruheständler lebte er am Stuttgarter Platz in Berlin-Charlottenburg.

In der Hoffnung, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung zu sehen, grüßt Sie herzlich Ihr
Michael Maillard

Ökumenisches Gedenkzentrum Plötzensee’Christen und Widerstand’Heckerdamm 22613627 BerlinKontakt:Pfr. Michael Maillard (Vorsitzender)Tel. 030-3813478

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