Weitere Anfragen und Berichte aus Charlottenburg Nord (Februar 2018 Initiative Kiez Siemensstadt)

 

Sehr interessant wird es in diesem Jahr in Charlottenburg –Nord.

Dort werden im Bereich rund um die Straßen des Widerstandes im dritten Reich, etliche Aktionen

stattfinden. Idee: Es soll rund um Plötzensee eine Touristenpfad entstehen. Anwohner sollen mehr informiert werden, warum ihre  Straßennamen zum Thema werden.

Mit diversen Aktionen werden die Straßen des Widerstandes, wieder genannt und belebt.

Dazu berichte ich dann aktuell zu den Veranstaltungen, hier auf Initiative Kiez Siemensstadt.

IKiezS Rebekka​

Pressemitteilung vom 06.02.2018

Die Durchführung des Projektes „Touristische Profilierung der Gedenkregion Charlottenburg-Nord“ hat begonnen. In dem von 1955 bis 1972 entstandenen Neubaugebiet sind fast alle Straßen nach Frauen und Männern des Widerstandes gegen die Nazibarbarei benannt.
Ziel des Projektes ist es, die Gedenkregion Charlottenburg-Nord durch geeignete Maßnahmen und Aktionen stärker in das touristische Bewusstsein zu rücken.
Im Herbst letzten Jahres hat auf Initiative des Bezirksbürgermeisters hin die Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf im Rahmen der Fördervoraussetzungen für besondere touristische Projekte in den Bezirken bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Fördermittel für das o.g. Projekt in Höhe von 40.000 € beantragt und erhalten.
Hauptidee ist die Schaffung eines Gedenkweges zwischen Gedenkstätte Plötzensee und der evangelischen Gedenkkirche Sühne-Christi-Kirche (Toeplerstr. / Halemweg), der katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum (Heckerdamm 230) und des evangelischen Gemeindezentrums Plötzensee (Heckerdamm 226). Der Gedenkweg soll ein einheitliches, sichtbares Bindeglied zwischen den einzelnen Gedenkorten in Charlottenburg-Nord sein.
Mittels Informationstafeln und Informationsstelen an den wichtigsten Anlaufstellen sollen die Besucherinnen und Besucher eine Übersicht zu den einzelnen Gedenkorten und zu der Gesamtthematik „Widerstand im Dritten Reich“ erhalten. Durch das Angebot von Übersichtskarten soll die Orientierung in der gesamten Gedenkregion erleichtert werden.
Mit der professionellen Erstellung eines Gesamtkonzeptes auf Basis der Ideensammlung Anfang 2018 sowie mit der Umsetzung erster Maßnahmen im Kalenderjahr 2018 in Absprache mit dem Bezirk sowie Ortsakteuren und wichtigen Institutionen wurde das Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V. beauftragt.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann:

Das Projekt ist eine wichtige gesellschaftspolitische Ergänzung des touristischen Angebots im Bezirk jenseits des Kurfürstendamms und Umgebung. Das Engagement der Akteure in der Gedenkregion Charlottenburg-Nord, die alle das Gedenken an den Widerstand im Dritten Reich seit Jahren aktiv wahrnehmen, wird bisher zu wenig öffentlich wahrgenommen und gewürdigt, obwohl sehr viel geleistet wird. Diese an der Peripherie des Bezirks gelegene künftig wichtige Gedenkregion touristisch stärker zu profilieren, ist mir ein persönliches Anliegen.
Ich freue mich sehr, diesen Wunsch nun gezielt durch Verwendung der Fördermittel im Sinne des neuen vom Senat beschlossenen nachhaltigen Tourismuskonzepts erfüllen zu können.

Im Auftrag
Gottschalk

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Meine Anfrage zum Event Strandbad Jungfernheide: Ich habe eine Anfrage an den Abgeordneten Fredéric Verrycken (SPD), ob man nicht eine Regelung zur Nutzung des Bades, wieder für alle Anwohner schaffen kann?

 

Das Strandbad Jungfernheide war  im Sommer, immer ein wichtiger Anlaufpunkt im Kiez.  Möglich war, mit den Preisen der Bäderbetriebe ein vortreffliches Badeangebot in Lauf nähe wahrzunehmen. Ein Generationsübergreifendes Freizeitangebot wird hier deutlich eingeschränkt. Anwohner sind nun gezwungen, weite Wege  für ein Badeangebot in Kauf zu nehmen, wo dann noch Fahrtkosten dazu gerechnet werden müssen. Das ist nicht Bürgerfreundlich und kostenintensiv.

Eintrittspreise der Berliner Bäderbetriebe: Haupttarif Tageskarte  5,50 / €3,50 € mit Vergünstigungen.

Eintrittspreise des Event Strandbades Jungfernheide: Hauptarif Tageskarte 6,00 € pro Person.

Ohne jegliche Vergünstigungen: Z.B Studenten, Ferienpässe, Behinderte oder auch für Rentner.

Man möge prüfen, das Angebot für ein Gesamt-Publikum wieder zugänglich gemacht werden kann.

Vorschlag von Initiative Kiez Siemensstadt ein runder Tisch. Titel: Nutzung des Strandbades Jungfernheide, wieder für die Allgemeinheit möglich zu machen.

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Anfrage zum Kinderarzt im Kiez:

Geplantes Ärztezentrum am Halemweg ist hinfällig. Leider ist damit ein Kinderarzt für den Kiez, weiterhin nicht in Aussicht. Das ist bei der anwachsenden Kinderzahl im Kiez eine Katastrophe.

Anstelle dessen soll zur Schule, auch ein Wohnort für unbegleitete Jungendliche entstehen.

CharlNord

 

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Gesucht wird!

Liebe Kolleg*innen, liebe Medienpädagog*innen,

das Team des Medienkompetenzzentrums CIA Spandau – computer in action sucht Verstärkung durch eine/n Medienpädagogen/in. Die Arbeitszeit beträgt 20 Stunden pro Woche; perspektivisch erweiterbar bis zu einer vollen Stelle. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L. Bewerbungsschluss ist der 16.3.2018. Weitere Informationen siehe Ausschreibung im Anhang.

Wir freuen uns über eine Weiterleitung der Stellenausschreibung an interessierte Personen. Vielen Dank!

Herzliche Grüße
Julia Hoffmann
Projektleitung Medienkompetenzzentrum CIA Spandau – computer in action


Medienkompetenzzentrum
CIA Spandau – computer in action
Räcknitzer Steig 10
13593 Berlin

Ansprechpartnerin
Julia Hoffmann

mail:  julia.hoffmann@cia-spandau.de
tel:   030 364 04 127
mobil: 0157 563 818 76

In Trägerschaft von Staakkato Kinder und Jugend e.V.

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