Infoveranstaltung Tempohomes Rohrdamm Sportplatz

 

Podium: Herr Kleebank Bezirksbürgermeister
Herr Tietze Staatssekretär f. Integration, war nicht anwesend
Frau Pfarrerin der Gemeinde Martina Steffen-Eliş

Als beratend anwesend: Danilo Sagina (Integrationsbeauftragter in Spandau)
und Öztürk Kiran (Integrationsmanagment Spandau)

Fakten:
Grundstücksfläche 30.000 qm Beanspruchte Fläche 20.000qm
Kapazität: 280 Bewohner
Baubeginn: Vorraussichtl. Anf. Oktober / Fertigstellung: Ende Mai 2018
Keine mehrstöckigen Tempohomes
Einzelner Container ca.13 qm Grundfläche mit Gemeinschaftsküche
Auf den Freiflächen werden Spiel, Pflanz- und Freizeitbereiche eingerichtet.
Es sollen Menschen aus Iran, Afghanistan, Eritrea und Syrien einziehen.
Ob Familien oder Einzelpersonen wurde nicht genannt.

Warum Tempohmes am Rohrdamm?
Plan:
Es soll eine Gesamtschuleinheit von Klasse 1 bis Klasse 10 entstehen.
Bis zum Planungsbeginn, Planungsprozess, Ausschreibungen, Bauantrag und Baubeginn der Schule, soll der Bereich zwischengenutzt werden. Auflage vom Verkäufer der Fläche Siemens an das Land Berlin.
D.h. es werden temporär Tempohomes errichtet.
Kita/ Schule: Kinder werden auf die jeweiligen Schulen verteilt, auch in andere Ortsteile, so auch in den Kitas.
Sicherheitsdienst: Ein Sicherheitsdienst wird täglich 24 Std anwesend und auch ansprechbar sein.
Ein Träger für die Einrichtung, ist noch nicht gefunden.
Casa Erve . Stadtteilzentrum erhalten mehr Geld für Personal und Integrationsarbeit.

Sorgen der Bürger:
Sicherheit im Umfeld, dunkle Bahnbrückenstellen, Kita und Schulplatzmangel !
-Die Sorge in Sachen Schule und Kita ist berechtig. Da unsere Schulen schon völlig ausgelastet sind.
-Auch ist es nachvollziehbar, wenn Wartelistenplätze belegt werden. Das muss dann bitte immer mit dem Träger der Kita, in jedem einzelnen Fall besprochen werden.
-Die dunkle Bereiche in Bahnbrückenbereiche sind unangenehm mit, oder ohne Tempohomes. Das Problem ist, dass genau diese Bereiche der Deutschen Bahn gehören. Man kann vom Bezirk aus nicht fordern, diese Bereiche völlig zur Sicherheit auszuleuchten. Aber ein Antrag soll geprüft werden.
-Sicherheit: Laut Polizei in der Stadtteilkonferenz und auch durch Herrn Kleebank bestätigt, ist ein erhöhtes Sicherheitsrisiko bisher nicht erkennbar.
Natürlich kann man die Sorge nicht beiseiteschieben oder kleinreden. Aber man darf aber auch das nicht Realität, mit einem subtilen Gefühl verwechseln.

Wir hatten Flüchtlinge in der Motardstrasse/ Rohrdamm22 / im Hotel Holiday Inn / Poelchauschule und noch aktuell an der Paulsternstrasse und der Kiez steht immer noch! Die meisten Polizeieinsätze werden in den Erstaufnahmeheimen gezählt.
Bei mehreren Nationalitäten, Charakter, der extremen Enge, keine Ruhemöglichkeiten und Stress /Traumaerfahrungen auch kein Wunder, das Spannungen untereinander entstehen. Das ist menschlich und auch nicht Nationalitäten abhängig.
War damals in Auffangheim Mariendorf bei DDR Aussiedlern, ähnlich.

Wenn du noch Fragen oder Meldungen zum Thema Sicherheit und Integration in und um die Einrichtung habt, bitte sich an:

Kontakt:
Danilo Segina Migrations- und Integrationsbeauftragter
Bezirksamt Spandau von Berlin
• Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin, Raum 1201
• Postanschrift: 13578 Berlin
• Tel.: (030) 90279-3940
• Fax: (030) 90279-7614
• d.sagina@ba-spandau.berlin.de
• Sprechstunden nach tel. Vereinbarung

Öztürk Kiran Stabstelle Integrationsmanagment
• Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin, Raum 1201
• Postanschrift: 13578 Berlin
• Tel.: 030-90279-3322,
• kiran@ba-spandau.berlin.de

Oder
Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank
Carl-Schurz-Str. 2/6
13597 Berlin
Zimmer 158
Tel. (030) 90279 – 2300
Fax (030) 90279 – 2700
Oder
Im Notfall: 110 wählen.

Nachwort: Die Kirche war vielleicht gerade einmal halb gefüllt. Es war eine leicht angespannte, aber dennoch ruhige, sachliche und überschaubare Runde. Ein gutes Bild für unsere Ecke.
Auch die Altersmischung der Anwesenden war homogen aufgeteilt, das ist sehr gut, da oft nur die älteren im Kiez bei Veranstaltungen anzutreffen sind.
Berichte einiger Anwohner von Erstaufnahmeheimen und Flüchtlingshelfer konnten Sorgen etwas den Boden nehmen.
Es wurde auch gesagt, bitte glaubt nicht jedes Gerücht. Nur das was sich bestätigen und beweisen lässt. Hetze nützt keinem in der Nachbarschaft und bringt nur unnötig Unruhe in unserem Kiez.
Wer Spenden oder andersweilig in Sachen Flüchtlingshilfe helfen oder unterstützen möchte, sich bitte an die obengenannten Integrationsberauftragten wenden.

Text und Bilder Rebekka Initiative Kiez Siemensstadt

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Ein Gedanke zu „Infoveranstaltung Tempohomes Rohrdamm Sportplatz

  1. „Die Sorgen in Sachen Kita“ werden jetzt noch stärker, denn die „Kita im Grünen“ (Jungfernheideweg 77a) wird wohl auch im Oktober geschlossen.

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